Der McDonalds am Athener Flughafen, hat eine schöne Aussicht. Tschüss Athen !

Der McDonalds am Athener Flughafen, hat eine schöne Aussicht. Tschüss Athen !

Ein letztes Mal in die leckeren Markthallen !

Ein letztes Mal in die leckeren Markthallen !

Shake it !

Da die großen Milchshakes hier bei McDonalds nur einen Euro kosten, habe ich beschlossen, dass ich mit einem Milchshakebauch zurückkehren werde.

Ohne Worte.

Ohne Worte.

05.49: Regen und Sturm - beste Voraussetzungen für die Insel.

Roarrr !

Roarrr !

Wer bin ich, und wenn ja , wie viele ?

 Der Buchtitel von Precht fiel mir direkt ein, als ich heute folgendes hörte:

“Nach Griechenland wirst du dich bestimmt ein bisschen verändern.”

Auslandsaufhalte dienen ja nicht nur dazu sich beruflich oder ähnlich in gewisser Maßen weiterzubilden, sondern sollen unter besten Umständen auch den eigenen Horizont zumindest etwas erweitern.

Aber ob die Redakteurin recht hat, die mir gesagt hat, dass ich mich ein klein bisschen nach Athen verändern werde, weiß ich nicht. Sie selber war für ein Jahr in Österreich und in Deutschland. Ein längerer Aufenthalt in Ausland, formt ihrer Meinung nach einen mal mehr oder mal weniger um. Klar, man ist automatisch einen ganz anderen Verhalten ausgesetzt als im Heimatland, weil man automatisch mit einer anderen Sprache, Kultur, Mentalität, Menschen - kurzum nur mit Neuen konfrontiert wird, deswegen legt man auch in gewisser Maßen direkt eine andere Grundhaltung am Tag an. Aber ob diese dann, wenn man wieder heimkehrt bestehen bleibt, ist eine andere Frage.

Ich finde man hat - oh Überraschung - vielmehr einen anderen Blickwinkel, wenn man mal woanders lebt. Von sich selber aus, wage ich mal zu behaupten, kann man eh nicht sagen, dass man sich verändert hat. Dass könne am besten außenstehende Personen beurteilen. Vielmehr ist das ja auch alles ein schleichender Prozess, es ist ja nicht so dass man Fingerschnips zack von Tag Eins im Ausland direkt anders ist.

Mal schauen, vielleicht habe ich die griechische Mentalität hier schon unbewusst so stark angenommen, dass ich direkt in Dortmund lautstark auf die Barrikaden geh und gegen jeden Schwachsinn protestieren werde - ganz wie die Griechen.

Ok. Ich habe schon gelernt, dass Griechen keine Mülltrennung kennen.
Ok. Ich habe schon gelernt, dass Griechen, keine Müllbeutel kennen (stattdessen nehmen die Jutebeutel und entleeren sie dann über den Container, zumindest hier im Viertel).
Was ich noch nicht gelernt habe, dass Griechen auch anscheinend keine Müllabfuhr kennen.
Ich habe ja eigentlich nur die Tage schon bis dahin gezählt, wann ich aufgrund des täglichen um 10-20 cm erhöhten Müllberges einen kleinen Umweg gehen über die Straße nach Hause gehen muss. Mal sehen wann das stinkende Gebirge seinen persönlichen Höhepunkt erreicht.
Die herumstreuenden Hunde müssen sich aber im Moment wie im Schlaraffenland fühlen.

Ok. Ich habe schon gelernt, dass Griechen keine Mülltrennung kennen.

Ok. Ich habe schon gelernt, dass Griechen, keine Müllbeutel kennen (stattdessen nehmen die Jutebeutel und entleeren sie dann über den Container, zumindest hier im Viertel).

Was ich noch nicht gelernt habe, dass Griechen auch anscheinend keine Müllabfuhr kennen.

Ich habe ja eigentlich nur die Tage schon bis dahin gezählt, wann ich aufgrund des täglichen um 10-20 cm erhöhten Müllberges einen kleinen Umweg gehen über die Straße nach Hause gehen muss. Mal sehen wann das stinkende Gebirge seinen persönlichen Höhepunkt erreicht.

Die herumstreuenden Hunde müssen sich aber im Moment wie im Schlaraffenland fühlen.

 Heute gab es richtiges Wohlfühlessen: Milchreis mit karamellisierten Pfirsichspalten.  So einfach, aber so lecker. 
Man braucht nichts schnibbeln ,man braucht kein Kochprofi zu sein, man muss sogar noch Nichtmals was abmessen - man braucht nur Zeit und Muße. Eine Tasse Rundkornreis (Langkorn geht auch, wird aber nicht so schön pampig) und drei bis vier Tassen Milch (je nach “Schlotzigkeit”) zum kochen bringen, dabei stetig umrühren, da sonst alles anbrennt. 
Nach drei bis vier Minuten alles auf leicht -  mittlere Hitze reduzieren, sodass die Masse nur noch leicht simmert, dabei auch immer wieder umrühren, mind. ein bis zweimal pro Minute, wie beim guten alten Risotto, dann wird der Milchreis besonders schön cremig, weil die Stärkestruktur des Reises zerstört wird. und man kann schön beobachten wie der Reis sich immer mehr mit der Mich vollsaugt und dicker wird. Das ganze dauert so seine 20-30 Minuten, wenn der Reis schön klebrig, cremig und dick ist, und die Milch fast komplett aufgesogen ist er fertig.  In den letzten Minuten kann man dann noch je nach Geschmack 2-3 Teelöffel Zucker darunterheben, oder mehr. 
 Für die Pfirsiche habe ich einfach Zucker in einer Pfanne erhitzt, gewartet bis Karamell entsteht, die Spalten reingepackt und kurz darin gewendet, mit bisschen Weißwein und Apfelsaft (hatte nur den Fruchtsaft hier, theoretisch kann man jeden beliebig anderen auch nehmen, am besten natürlich Pfirsichsaft), bisschen einkochen lassen und dann anrichten.
 Das I-Tüpfelchen ist dann noch eine Zimtzuckermischung wo man den Reis und die Früchte drin eintauchen kann ! Schmeckt kalt im Sommer und heiß im Winter, aber eigentlich immer.

Heute gab es richtiges Wohlfühlessen: Milchreis mit karamellisierten Pfirsichspalten.  So einfach, aber so lecker.

Man braucht nichts schnibbeln ,man braucht kein Kochprofi zu sein, man muss sogar noch Nichtmals was abmessen - man braucht nur Zeit und Muße. Eine Tasse Rundkornreis (Langkorn geht auch, wird aber nicht so schön pampig) und drei bis vier Tassen Milch (je nach “Schlotzigkeit”) zum kochen bringen, dabei stetig umrühren, da sonst alles anbrennt.

Nach drei bis vier Minuten alles auf leicht -  mittlere Hitze reduzieren, sodass die Masse nur noch leicht simmert, dabei auch immer wieder umrühren, mind. ein bis zweimal pro Minute, wie beim guten alten Risotto, dann wird der Milchreis besonders schön cremig, weil die Stärkestruktur des Reises zerstört wird. und man kann schön beobachten wie der Reis sich immer mehr mit der Mich vollsaugt und dicker wird. Das ganze dauert so seine 20-30 Minuten, wenn der Reis schön klebrig, cremig und dick ist, und die Milch fast komplett aufgesogen ist er fertig.  In den letzten Minuten kann man dann noch je nach Geschmack 2-3 Teelöffel Zucker darunterheben, oder mehr. 

Für die Pfirsiche habe ich einfach Zucker in einer Pfanne erhitzt, gewartet bis Karamell entsteht, die Spalten reingepackt und kurz darin gewendet, mit bisschen Weißwein und Apfelsaft (hatte nur den Fruchtsaft hier, theoretisch kann man jeden beliebig anderen auch nehmen, am besten natürlich Pfirsichsaft), bisschen einkochen lassen und dann anrichten.

Das I-Tüpfelchen ist dann noch eine Zimtzuckermischung wo man den Reis und die Früchte drin eintauchen kann ! Schmeckt kalt im Sommer und heiß im Winter, aber eigentlich immer.

Rock and Roll bis zum Morgengrauen

Männer mit Tattoos bis zur Oberhalsschlagader, die Haare zu engen und dicken Zöpfen geflochten und Frauen mit  dunklen Lippenstift auf geschminkt, sowie Whiskeygläsern in der Hand.

Willkommen im  “Close” !

Dort war ich gestern mit einem Athener mit dem ich mich über couchsurfing  dazu verabredet habe. Irgendwann habe ich ihn zwar in der Bar/Disko verloren, spaßig war es danach auch noch ,bis die erste Metro wieder fuhr, trotzdem.

Der Laden liegt im “altenativen” Viertel Exarchia  und ist eigentlich viel mehr eine große Wohnung als eine richtige Disko oder Bar. Man geht er eine große Wendeltreppe hoch und dann steht man vor einer normalen Haustür, beim Eintreten denkt man dann, dass man irgendwo in einem großen Wohnzimmer mit einer kleinen Bar und einer Tanzfläche steht.

Erst hat eine griechische Lokalband ihre Gitarrenkünste gezeigt und ins Mikro gebrüllt. Anschließend wurde zu Musik ala Motörhead und AC/DC das Tanzbein geschwungen. Auch wenn ich gerade nicht der Liebhaber von härterer Gitarrenmusik bin und eher dann doch die sanfteren Töne bevorzuge, muss ich sagen, dass es einfach saumäßig Spaß gemacht hat.

Laute Musik, der Schuppen war bis auf dem Letzten Platz besetzt, Gegröle, Mengen an Bier, verqualmte Räume,  Poster von Pearl Jam, Sonic Youth, Iron Maiden und Co an der Wand, Lederkutten,  Luft wie im Tropenhaus vom Dortmunder Zoo und  sympathische Leute - mein persönliches “Hard Rock Cafe” von Athen.